Lesbare Kennzeichnung aufnehmen
Ein gut lesbares Foto von Vorder- und Rückseite einer vorhandenen Kartusche kann hilfreicher sein als eine erinnerte Farbbezeichnung. Halten Sie Produktname und Hersteller fest. Wenn weitere Kennzeichnungen lesbar sind, nehmen Sie diese ebenfalls auf. Beschädigte oder unvollständige Beschriftungen sollten nicht durch Vermutungen ergänzt werden. Notieren Sie ausserdem, ob das Material nachweislich an der betroffenen Stelle verwendet wurde oder lediglich im Objekt gefunden wurde.
Unterlagen der passenden Produktversion beifügen
Bestehende Datenblätter oder Rechnungen können im Projekt ergänzt werden. Achten Sie darauf, dass Produktname und Unterlage zusammenpassen. Ein allgemeines Dokument für eine andere Dichtmasse ist keine Bestätigung des Bestands. Herstellerinformationen sind produktspezifisch; sie müssen mit Untergrund und vorgesehener Anwendung verglichen werden. Auch ein neu erhältliches Ersatzprodukt kann andere Angaben enthalten als ein alter Materialrest.

Bestand und neue Auswahl getrennt führen
Bewahren Sie die vorhandene Produktinformation als Bestandsangabe auf. Die neue Materialwahl wird erst für den tatsächlichen Anschluss abgestimmt. Das verhindert, dass eine gefundene Kartusche automatisch als verbindliche Vorgabe für die Sanierung behandelt wird. Fotos, Unterlagen und offene Fragen können gemeinsam in den Entwurf aufgenommen werden. Eine tatsächliche Ausführung oder Bestellung entsteht daraus erst nach dem vereinbarten nächsten Schritt.
Fragen und Antworten
Welche Kartuschenangaben sind für den Bestand hilfreich?
Fotografieren Sie Produktname, Hersteller und lesbare Kennzeichnung vorhandener Materialien. Diese Angaben unterstützen die Bestandsaufnahme, ersetzen aber keine Prüfung ihrer heutigen Eignung.
Redaktion und fachliche Einordnung
Verantwortliche Redaktion: EUROFUGEN. Eine technische Freigabe für Ihr Objekt setzt eine dokumentierte fachliche Beurteilung voraus.
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